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Antonio Inoki
Antonio Inoki
Beschreibung
Name:

Antonio Inoki

Ringname(n):

Antonio Inoki
The Kamikaze
Tokyo Tom
Moeru Toukon

Körpergrösse:

188 cm

Kampfgewicht:

102 kg

Geburtsdatum:

20. Februar 1943

Geburtsort:

Tsurumi-ku, Yokohama, Japan

Wohnsitz:

Tokyo, Japan

Angekündigt aus:

Yokohama, Japan

Debüt:

30. September 1960

Trainer:

Rikidozan

Rücktritt:

4. April 1998 als aktiver Wrestler

Theme:

„Honno no Fighter“

Tag-Teams:

B-I Cannon

Antonio Inoki (* 20. Februar 1943 in Yokohama; Japan als Kanji Inoki) ist ein ehemaliger japanischer Wrestler, Promotor und Politiker. 1990 konvertierte Inoki zum Islam und gibt seinen muslimischen Namen mit Muhammad Hussain Inoki an.[1]

AnfängeBearbeiten

Kanji Inoki wurde 1943 in Tsurumi-ku, einem Stadtteil Yokohamas als sechstes Kind einer, für die Kriegszeit, relativ reichen Familie mit 11 Kindern geboren. Sein Vater Sajiro Inoki, ein Geschäftsmann und Politiker, starb, als Kanji 5 Jahre alt war. In der Schule begann er ab der siebten Klasse Basketball zu spielen, da er zu diesem Zeitpunkt bereits 1,80 m groß war. Auch in der Leichtathletik war er als Kugelstosser erfolgreich. Ebenfalls legte man ihm eine Karriere als Sumoringer nahe.[2]

1957 wanderte Inoki mit einem Teil seiner Familie nach Brasilien aus. Dort gewann Inoki einige Meisterschaften im Kugelstossen, Diskuswerfen und Speerwerfen.[2]

WrestlingkarriereBearbeiten

1960, wieder zurück in Japan, wurde Inoki von Rikidozan für das Wrestling entdeckt und in die Japan Wrestling Association (JWA) gebracht. Neben Inoki gehörte auch Shohei Baba zu den Schülern Rikidozans und beide gaben ihr Debüt im Ring am 30. September des Jahres.[2]

Nach dem Tod Rikidozans 1963, stand der immerhin 1,88 m große Inoki einige Zeit im Schatten, des mit über 2,00 m körperlich größeren Baba, bevor er 1966 zu Tokyo Pro Wrestling wechselte. 1967 kehrte er zurück zur JWA und bildete mit Baba ein Tag Team, welches die NWA International Tag Team Titel viermal halten durfte.[2]

1971 trennten sich schließlich die Wege der JWA und Inoki, durch einen Disput. Inoki wollte in einem Titelkampf gegen Baba antreten, doch die JWA lehnte ab. Im gleichen Jahr heiratete er die Schauspielerin Mitsuko Baisho. Später warf man Inoki vor, er habe eine Übernahme der Organisation geplant und entließ ihn.[2]

Gründung von New Japan Pro WrestlingBearbeiten

Am 26. Januar 1972 gab Inoki die Gründung seiner eigenen Wrestlingorganisation, New Japan Pro-Wrestling bekannt. Bei der ersten Veranstaltung am 6. März 1972 bestritt er selbst den Hauptkampf gegen die Wrestlinglegende Karl Gotch. Am 4. Oktober des Jahres wurde New Japan Pro Wrestling das erste mal im japanischen Fernsehen übertragen.

Inoki wurde in den Folgejahren das, was Hulk Hogan in den Vereinigten Staaten war; der als unbesiegbar geltende Superstar des Wrestling in Japan. Dabei kooperierte er als Promoter auch mit amerikanischen Organisationen und konnte somit auch deren Stars, wie Andre the Giant, Stan Hansen, Vader oder eben Hulk Hogan nach Japan holen. 1979 markiert dabei ein besonderes Jahr. Denn nach acht Jahren stand Inoki wieder mit Baba als Team Partner in einem Ring. Baba hatte zwischenzeitlich selbst eine eigene Organisation gegründet und man arbeitete das erste Mal kurzfristig zusammen. Ebenfalls 1979 besiegte er WWF World Heavyweight Champion Bob Backlund. Der Titelwechsel wurde jedoch von der WWF nicht anerkannt.[2]

Mixed Martial Arts KämpfeBearbeiten

Inoki wurde von Karl Gotch in der Kampfart des Hooking unterwiesen. Dabei handelt es sich, im Gegensatz zum Show-Wrestling, um eine Kampfart, die real darauf abzielt den Gegner mit Ringergriffen zur Aufgabe zu zwingen. Inoki hatte ab 1976 einige Kämpfe gegen Gegner aus verschiedenen Kampfsportarten.

Inoki bildete und bildet bis heute einige Wrestler in der Kunst des Hooking und Shoot-Fighting aus und es entstand der sogenannte "Strong Style". Dies ist ein sehr harter Wrestlingstil, der auf höchstmöglichen Realismus abzielt.

Muhammad AliBearbeiten

Ein vermeintlicher Schaukampf in Japan am 26. Juni 1976 gegen den legendären Boxer Muhammad Ali erwies sich als peinliche und gefährliche Farce, da Antonio Inoki, den die deutsche Presse damals als „Der Pelikan“ bezeichnete, den gesamten Kampf über auf dem Rücken liegend Ali keine Angriffsfläche bot und gleichzeitig dessen Beine attackieren konnte. Der Kampf wurde nach 15 Runden als Unentschieden gewertet, doch Ali trug eine schwerwiegende Verletzung des Schienbeins mit nachfolgender Entzündung davon.

Rücktritt und EinflussverlustBearbeiten

1998 trat Inoki vom aktiven Geschen endgültig zurück. 2005 erwarb die Firma YUKE's Future Media Creators 51,5 % der Aktien von New Japan Pro Wrestling und Inokis Einfluss schwand. 2007 eröffnete Inoki jedoch eine neue Organisation, die Inoki Genome Federation, welche in Konkurrenz zu NJPW steht.


Erfolge Bearbeiten

Wrestling Bearbeiten

Hall of Fame Bearbeiten

PolitikBearbeiten

1989 gründete Inoki die "Sport und Friedenspartei". Er wurde als Abgeordneter in das Japanische Oberhaus gewählt. Er besuchte während seiner Amtszeit das damalige irakische Staatsoberhaupt Saddam Hussein. Als traditionelles Geschenk erhielt er von diesem zwei goldene Schwerter. 1995 wurde Inoki mit der Yakuza in Verbindung gebracht und nicht wiedergewählt. Damit schied er aus seinem politischen Amt aus.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Bericht über Inoki im Pakistan Explorer vom 12. September 2012
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Antonio Inoki Homepage
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Wikipediaartikel:
„Antonio Inoki“

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