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Alexander Bedranowsky
Thumbtack.jpg
Beschreibung
Name:

Alexander Bedranowsky

Ringname(n):

Thumbtack Jack
TJ

Liga:

Independent

Körpergrösse:

178 cm

Kampfgewicht:

82 kg

Wohnsitz:

Passau, Bayern, Deutschland

Angekündigt aus:

Philadelphia, Deutschland

Debüt:

4. August 2001

Trainer:

Big Sick Ben
HaTe

Rücktritt:

4. Oktober 2010

Finisher:

Cross-Legged Michinoku Driver
Brace to the Face

Theme:

I'm so sick (Flyleaf)

Alexander Bedranowsky (* 21. Juli 1985 in München) war ein deutscher Wrestler. Bekannt wurde er aber unter seinen Ringnamen Thumbtack Jack und TJ.

Karriere Bearbeiten

Anfänge und Erhalt der "wXw-Hardcore-Championship" Bearbeiten

Bedranowsky hatte sein Wrestling-Debüt am 4. August 2001 im Alter von 16 Jahren. Sein erstes Match im Bereich Hardcore-Wrestling bestritt er im Sommer 2002 als 17-jähriger gegen den Wrester HaTe, der auch sein Mentor wurde. Bedranowsky hatte sich bei der im Ruhrgebiet beheimateten Promotion westside Xtreme wrestling verpflichtet und seine ersten Hardcore-Matches lagen rechtlich am Rande der Legalität, da er zu dieser Zeit noch Minderjährig war. Seinen ersten Erfolg konnte er am 19. April 2003 in der Essener Diskothek Roxy gegen HaTe, Mad Cow und den Sandman um die wXw Hardcore Championship antreten und diese letztendlich auch gewinnen, obwohl er zu diesem Zeitpunkt immer noch Minderjährig war. Den wXw-Hardcore-Titel hielt er insgesamt 252 Tage, erst am 27. Dezember 2003 gab Bedranowsky den Titel an Alex Pain ab.
In der Zeit seiner wXw-Hardcore-Regentschaft spezialisierte sich Bedranowsky auf den populären Ultraviolent-Style, der vor allem in den US-amerikanischen Independent-Ligen betrieben wurde. So wurde Bedranowsky von seinen Fans gern auch als "Deutschlands brutalster Wrestler" bezeichnet.

In der europäischen Independent-Szene Bearbeiten

Am 14. April 2007 war Bedranowsky Turnierteilnehmer des Screwjob.de Cup, der von der sächsischen Promotion East Side Wrestling veranstaltet wurde und am 8. Juli des gleichen Jahres trat er bei der in Frankreich beheimateten Promotion Fighting Spirit Federation an.


Im September 2008 ließ Bedranowsky eine DVD-Dokumentation über sich herausbringen, die den Namen "Cutting Deep" trägt. Diese DVD wurde von Marco Eisenbarth, einem Wrestler und engen Freund Bendranowskys, angefertigt. Diese wird inzwischen von der US-amerikanischen Kette Smart Mark Video, die sich auf die Produktion und Vertrieb von Wrestling-DVDs spezialisiert hat, weltweit vertrieben.[1]

Datei:Thumbtack Jack with a Lighttube Kenzan - Tournament of Death 8.jpg

Verpflichtung bei IWA East-Coast Bearbeiten

Bereits im Oktober des gleichen Jahres ging Bedranowsky in die Vereinigten Staaten, wo er von der IWA East-Coast verpflichtet wurde. Am 29. November 2008 nahm er bereits an einem Death Match-Turnier dieser Promotion teil, die den Namen Masters of Pain trug. Dieses Turnier durfte er schließlich auch gewinnen. Dieser Turniersieg war für alle eine Überraschung, da er als Ersatzmann für den ursprünglich gebuchten Wrestler Insane Lane antrat. Dieser musste der Veranstaltung aufgrund einer Verletzung fernbleiben.

Turniere in Deutschland Bearbeiten

Nach diesem Turniersieg trat Bedranowsky in weiterhin bei der deutschen und französischen Independent-Szene an. So nahm er an Turnieren teil, die von westside Xtreme wrestling, German Stampede Wrestling veranstaltet wurden.

Turniersieg bei „Gorefest II“ Bearbeiten

Am 4. April 2009 wurde Bedranowsky Turniersieger des in Troisdorf bei Bonn abgehaltenen 18+ Gorefest - The first Death Match Tournament in Germany and the only one in Europe. Bereits am 11. und 12. April 2009 war Bedranowsky Teilnehmer eines Turniers, das von Fiend Wrestling Germany veranstaltet wurde.
Für die IWA Deep-South nahm er am 26. September 2009 am Death Match-Turnier 2009 Carnage cup, dem Carnage Cup 5, teil. Dort gelangte er bis in das Finale und musste sich dort seinem Gegner SeXXXy Eddy geschlagen geben.

Combat Zone Wrestling und wXw Bearbeiten

Am 25. Oktober 2009 gelang es Bedranowsky, in der CZW — im Rahmen des CZW Tournament of Death 8.5 Rewind — den CZW Ultraviolent Underground Champion-Titel zu erringen, als er seinen Gegner Sami Callihan besiegen durfte. Dieser hatte diesen Titel wenige Minuten zuvor von Danny Havoc gewinnen können.

Am 16. Januar 2010 trat Bedranowsky bei wXw Back 2 Roots in einem Tag-Team-Match an. Dieses war eine Wrestling-Veranstaltung, die von wXw in Oberhausen abgehalten wurde. Am 17. Januar 2010 musste Bedranowsky den Titel nach 84 Tagen an Adam Polak abtreten.[2][3]

Karriereende als Death-Match-Wrestler Bearbeiten

Am 17. April 2010 nahm er an einer Show der wXw in Oberhausen teil, wo er gegen seinen Kontrahenten Axman siegreich bleiben durfte.
Nachdem der für sein Karriereende als Death-Match-Wrestler eingeplante Drake Younger aus technischen Gründen nicht nach Deutschland kommen konnte, kündigte Bedranowsky an, dass er am 18. April gegen HaTe antreten würde.
Am 18. April 2010 fand die Karriere Bedranowskys als Death-Match-Wrestler ihr vorläufiges Ende, als er bei 18+ Underground — Chapter Three, einer Show, die ohne öffentliche Werbung von der wXw veranstaltet wird, gegen HaTe in einem 200 Lighttubes Death Match verlor.

Weitere Karriere Bearbeiten

Nach seinem Ende als Death-Match-Wrestler trat Bedranowsky verstärkt in regulären Einzel- wie auch Tag-Team-Matches an. Häufig wurden aber auch Elemente des Hardcore- bzw. des Street-Fight-Wrestlings in die entsprechenden Storylines eingebaut.

So kündigte Alexander Bedranowsky bei einer Show von westside Xtreme wrestling, die den Namen wXw Dragon Gate Open The German Gate 2010 trug und die in Oberhausen stattfand, an, dass er von DJ Hyde herausgefordert wurde. Die anwesenden Gäste entschieden in einer Spontan-Abstimmung, dass Bedranowsky Anfang November 2010 dem CZW-Besitzer in einem Street Fight gegenübertreten würde. Bedranowsky versprach Hyde, dass dieser Street Fight sehr hart ausgelegt sein würde.

Am 2. Oktober 2010 nahm Alexander Bedranowsky an der wXw-Veranstaltung wXw Hate's Fuckin' Birthday Show teil, wo ein Re-Match zwischen MASADA und ihm stattfand. Im Laufe des Matches brach sich Bedranowsky einen Brustwirbel, sodass dieser nach seinem Sieg über MASADA ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Von dort aus gab Bedranowsky bekannt, dass er nun real über eine Beendigung seiner Wrestling-Karriere nachdenke. Bereits am 4. Oktober 2010 gab Bedranowsky auf der Wrestling-Datenbank Moonsault.de bekannt, dass er seine Karriere ab sofort beendet hat.[4] Sein Unfall wurde auch von der überregionalen Presse und Sport-Magazinen wahrgenommen und teilweise auch in deren Onlineausgaben behandelt.[5][6][7][8]

Alexander Bedranowsky wurde am 4. Dezember 2010 in die wXw Hall of Fame aufgenommen.[9][10]

Erfolge Bearbeiten

  • 1x wXw Hardcore-Champion
  • Gewinner des Gorefest II-Turniers in Troisdorf (2009)
  • Member of the wXw Hall of Fame (Class of 2010)
  • 2x GSW Breakthrough Champion
  • 1x Gewinner des Masters Of Pain Tournament (2008)
  • 1x CZW Ultraviolent Underground Champion
  • 1x Gewinner des CZW Touranment of Death

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. http://www.smartmarkvideo.com/-Cutting-Deep-DVD-Thumbtack-Jack-Documentary/
  2. http://www.genickbruch.com/index.php?befehl=titles&titel=1113
  3. http://www.cagematch.de/?id=2&nr=1044&view=erfolge#erfolge
  4. http://cagematch.de/?id=71&nr=4344
  5. http://www.express.de/sport/sportmix/deutscher-wrestler-bricht-sich-im-ring-die-wirbelsaeule/-/3204/4720084/-/index.html
  6. http://www.time-news.de/2010/10/08/wrestling-thumbtack-jack-bricht-wirbelsule-karriereende/
  7. http://www.promiflash.de/thumbtack-jack/201010092345-wirbelsaeulenbruch-fuer-wrestler
  8. http://www.paradisi.de/Fitness_und_Sport/Kampfsport/Wrestling/News/33074.php
  9. http://www.moonsault.de/newzboard/index.php?news=21849
  10. http://www.wxw-wrestling.com/index2.php?content=show_news&id=1463

Videomaterial Bearbeiten

  • Westside Xtreme Wrestling Europe: westside Xtreme wrestling presents: Thumbtack Jack — He's so sick... (2009)
  • Westside Xtreme Wrestling Europe: westside Xtreme wrestling presents: Thumbtack Jack — He's so sick Vol. 2 (2011)

Weblink Bearbeiten

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